ich atme auch

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Backstübchen

An die Theke rollen Menschen,
Kaffee kocht im Dauerlauf,
Klingelnd ist der Kauf besiegelt,
Knatternd tritt die Quittung auf.

Gelder schmeißt man hin und her,
Präzision regiert den Ton,
Tüten fassen tausend Dinge –
Arbeitsalltag, monoton.

Doch die Freude vieler Kunden
Färbt sich auf Gesichtern wieder.
Chöre summen quicklich Oden,
Süßer Waren Lobeslieder.

„Bitte schön, was möchten Sie?“,
Blinzelt mich die Dame an
Und der Auswahl unbegrenzt
Liegt mein Wesen staunend lahm.

In der Ecke duften Brötchen,
Drüber hängen Laugenbretzeln.
Süßgebäck und Kuchenstücke
Lassen mich der Meinung rätseln.

Körner, Roggen und das Schwarze,
Urbrot, Saftkorn wie Barosso,
Kaiser, Schnitt, gar Doppelsemmel,
Qual der Wahl! „Noch zwei Espresso!“

Muffins, Schmand und Apfelstrudel,
Zucker-Schoko-Schweineöhrchen,
Marzipan- und Sahnetorte,
Schön verziert mit kleinen Möhrchen.

Bienenstich und Caffè Latte,
Pflaumen-, Erdbeer-, Streuselkuchen,
Frappuccino zum Berliner,
Welch ein Segen, welch ein Fluchen!

Paradiesisch schmeichelt täglich
Meines Magens fündig Grube.
Frohen Mutes lauf’ ich wieder
Hin – zur kleinen Bäckerstube.

 

© ich atme auch  (21.10.09)

9.2.15 02:37
 


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